Hochzeit

Sie wollen heiraten?

Wenn zwei Menschen eine christliche Ehe miteinander eingehen, wollen sie ihre Ehegemeinschaft auf der Liebe Christi aufbauen. In der Art und Weise, wie sie miteinander umgehen und als Paar ihren Lebensweg gehen, sollte im Idealfall spürbar werden, dass die Beziehung zu Christus ihr Reden und Handeln prägt und ihre Liebe festigt.
Die Trauungsriten unterstreichen diese besondere Verbundenheit: das Tauschen der Ringe, den Symbolen der Unendlichkeit, das Ja-Wort, das sich die Brautleute gegenseitig zusprechen, das Versprechen der Liebe und der Treue sowie die Bekundung des Willens zur gemeinsamen Elternschaft, das Umwickeln der einander haltenden rechten Hände mit der Stola des Priesters oder des Diakons – alles in Anwesenheit von zwei Zeugen! Mit dem Brautsegen am Ende wird bekräftigt, dass all diese Riten vor Gottes Angesicht vollzogen sind, was diesen Bund unauflöslich macht. Scheiden kann die Brautleute nur der Tod.
Wenn Sie einander also vor Gottes Angesicht die Ehe versprechen wollen, ist dies ein folgenreicher Entschluss, der Sie lebenslang bindet. .

„Ich verspreche Dir die Treue in guten und bösen Tagen,

in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet.

Ich will Dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.“

Das Versprechen vor Gott ist heilig und ewig. Zu dem müssen sie lebenslang in Höhen und Tiefen treu bleiben. Dafür aber dürfen Sie der Zusage Gottes gewiss sein:

„Ihr beide braucht euren Lebensweg nicht allein zu gehen.

Ich bin bei euch, ich werde euch Kraft, Halt und Liebe geben,

wohin euch der Weg auch führt.

Auf eurem Bund liegt mein Segen.“

Der Weg zum Fest:

In der Regel findet die Trauung in einer Kirche am Wohnort einer der beiden Brautleute entweder im Rahmen einer Hl. Messe oder im Rahmen eines Wortgottesdienstes statt. Auch wenn Sie anderswo heiraten möchten, ist der erste Schritt immer die Kontaktaufnahme zum Pfarramt der Heimatpfarrei. Denn dort wird das Ehevorbereitungsprotokoll erstellt, aus dem hervorgehen muss, dass Sie nicht bereits verheiratet sind und auch sonst kein Ehehindernis besteht.

Klären Sie zuerst (mindestens ein halbes Jahr im Voraus)

  • den Termin für das Brautgespräch mit dem Pfarramt der für Sie zuständigen Pfarrei.
  • den Termin für die Trauung mit dem Pfarramt am Ort der Trauung und dem Priester oder Diakon, der die Feier leiten soll. dabei wird auch über den Ablauf der Trauung, die Lesung und Fürbitten, die Lieder/Musik gesprochen.

Wenn einer der Partner der katholischen Kirche angehört und der andere evangelisch, orthodox oder ausgetreten ist, kann auch unter bestimmten Voraussetzungen eine katholische Trauung gefeiert werden. Sprechen Sie darüber mit ihrem Pfarramt.

Das brauchen Sie:

  • Gültige Taufscheine, nicht älter als ein 6 Monate; man erhält sie in der Pfarrei, wo man getauft wurde, oder beim Matrikelamt in München.
  • Standesamtliche Ehebescheinigung. Denn in Deutschland muss die standesamtliche Trauung vor der kirchlichen stattfinden.
  • Zwei volljährige Trauzeugen die Ihnen nicht nur in der kirchlichen Trauung sondern auch im Eheleben zur Seite stehen werden..